Dr. Egon Freitag, Weimar: Goethe und die Liebe „Wenn man kein Liebchen erwartet, gibt’s keine Nacht mehr“

Created by potrace 1.13, written by Peter Selinger 2001-2015 Stadtbibliothek Rudolstadt

Created by potrace 1.13, written by Peter Selinger 2001-2015 Mittwoch, 16. April 2025 von 16:00 bis 17:30


Goethe hatte zahlreiche Frauenbekanntschaften, wie Käthchen Schönkopf, Friederike Brion, Charlotte Buff, Lili Schönemann, Charlotte von Stein, Christiane Vulpius, Minna Herzlieb, Marianne von Willemer, Silvie von Ziegesar, Ulrike von Levetzow u.a. Die Liebe war für Goethe eine Quelle der Inspiration, sie war die große Triebkraft seiner Dichtungen. „Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten“, heißt es in der „Iphigenie“. Der Dichter war kein Schreibtisch-Erotiker und bekannte: „Liebesgedichte habe ich nur gemacht, wenn ich liebte.“ Einige seiner erotischen Gedichte wurden erst lange nach seinem Tod veröffentlicht. Glück und Enttäuschung, Hoffnung und Verzweiflung finden ihre literarische Gestaltung in zahlreichen Gedichten und epischen Werken, so in den „Römischen Elegien“, im „West-östlichen Divan“, im Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“. Aber auch im „Wilhelm-Meister“-Roman, in den „Wahlverwandtschaften“ und in vielen Dramen, z.B. im „Faust“, spielt die Liebe eine entscheidende Rolle. 
Dr. Egon Freitag studierte Volkskunde und Museologie. Er ist Diplom-Ethnograph und arbeitete fast 30 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Goethe-Nationalmuseum Weimar. Seit vielen Jahren ist Dr. Freitag wegen seiner fundierten, anregenden und erheiternden Vorträge in Rudolstadt ein gern gehörter Gast.
Die Goethe-Gesellschaft Rudolstadt lädt herzlich ein.
Eintritt für Nichtmitglieder der Goethe-Gesellschaft 5 Euro




Veranstalter: Stadtbibliothek Rudolstadt
Schulplatz 13, 07407 Rudolstadt