Die Historische Bibliothek und das Stadtarchiv Rudolstadt verfügen jetzt über einen modernen Buchscanner, der mit 33.210,72 Euro aus dem Landeshaushalt 2024 gefördert wird. Die Mittel wurden von der Thüringer Staatskanzlei im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Kultur und Kunst bewilligt.
„Die Digitalisierung historischer Bestände ist ein entscheidender Schritt, um unser kulturelles Erbe für künftige Generationen zu bewahren“, betont Bürgermeister Jörg Reichl. „Mit dem neuen Scanner schaffen wir eine zukunftsfähige Grundlage, um wertvolle Dokumente langfristig zu digitalisieren und gleichzeitig einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“
Ziel der Förderung ist es, den Erhalt historischer Dokumente zu sichern und den Zugang zu diesen wertvollen Beständen zu verbessern. Insbesondere seltene und empfindliche Werke wie die Leichenpredigtensammlung werden durch die Digitalisierung langfristig gesichert. Die gescannten Dokumente sollen künftig der Öffentlichkeit und der Forschung digital zur Verfügung stehen.
Auch Tobias Zober, Fachdienstleiter des Stadtarchivs und der Historischen Bibliothek, freut sich: „Die Förderung ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Einrichtung. Mit dem neuen Scanner können wir unsere Bestände effizient und in hoher Qualität digitalisieren. Das erleichtert nicht nur die wissenschaftliche Arbeit, sondern trägt auch zur Bestandserhaltung bei.“
Mit der modernen Technik können Bücher und Archivalien schonend erfasst werden. Die Förderung unterstützt damit nicht nur den Erhalt des kulturellen Erbes, sondern stärkt auch