Antisemitismus und Judenhass – Jüdisches Leben in Rudolstadt

Lutherkirche

Mittwoch, 13. Mai 2026 von 18:00 bis 19:30


Im 18. Jahrhundert entwickelte sich mit der Anerkennung der Jüdischen Gemeinde 1796 jüdisches Leben in der Residenzstadt. Nach der Auflösung der Gemeinde um 1870 blühte es später noch einmal auf, bis 1933 die Verfolgung durch die Nationalsozialisten einsetzte, wobei wertvolle Bestände der Synagoge durch die Familie Callmann bewahrt und auf der Heidecksburg gesichert wurden. Heute bilden diese Zeugnisse einen wichtigen Teil des Thüringer Landesmuseums und dokumentieren die Geschichte der einstigen Gemeinde.
Gespräch mit Landesbischof Friedrich Kramer
Einführung über das jüdische Leben in Rudolstadt: Dr. Lutz Unbehaun


Veranstalter: Evangelischer Kirchenkreis Saalfeld-Rudolstadt
Am Gatter 2, 07407 Rudolstadt