Die Grundschule Rudolstadt-West wurde mit einer neuen Photovoltaikanlage ausgestattet. Die am 14. August 2026 in Betrieb genommene Anlage ist darauf ausgelegt, einen möglichst großen Teil des Strombedarfs der Schule direkt vor Ort zu decken.
Die installierte Leistung beträgt 46,8 kWp. Ergänzt wird die Photovoltaikanlage durch einen Batteriespeicher mit einer Kapazität von 32 kWh. Dadurch kann ein Teil des erzeugten Solarstroms zwischengespeichert und auch dann genutzt werden, wenn die Anlage aktuell weniger oder keinen Strom produziert.
Der jährliche Stromverbrauch der Grundschule liegt bei rund 40.500 kWh. Für die neue Anlage wird ein jährlicher Ertrag von etwa 45.000 kWh erwartet. Aufgrund des hohen Eigenverbrauchs des erzeugten Stroms ergibt sich eine voraussichtliche Einsparung von rund 7.000 Euro pro Jahr. Gleichzeitig können jährlich etwa 26 Tonnen CO₂ eingespart werden.
Die Nettoinvestitionskosten für die Anlage belaufen sich auf 59.136,07 Euro. Auf Grundlage der derzeitigen Berechnungen wird eine Amortisationszeit von sieben Jahren und sieben Monaten prognostiziert.
Bei der Planung wurde außerdem darauf geachtet, die Anlage modular erweiterbar zu gestalten. So besteht grundsätzlich die Möglichkeit, künftig auch den angrenzenden Kindergarten mit Solarstrom zu versorgen. Voraussetzung dafür sind jedoch entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen und geeignete Abrechnungsmodalitäten.
Mit der neuen Photovoltaikanlage wird die Eigenversorgung der Grundschule Rudolstadt-West deutlich gestärkt. Gleichzeitig können die laufenden Energiekosten reduziert und der CO₂-Ausstoß dauerhaft gesenkt werden.