Im Rahmen des Rudolstädter Stadtjubiläums ist in dieser Woche die Ausstellung „Stadt-Gedächtnis. Geschichte im Vorbeigehen“ am Güntherbrunnen eröffnet worden. Die unter freiem Himmel präsentierte Ausstellung kann jederzeit besucht werden und lädt dazu ein, die Geschichte Rudolstadts auf eine besondere Weise zu entdecken.
Zusammengestellt wurde die Ausstellung von Tobias Zober, Leiter des Stadtarchivs Rudolstadt. Statt die Entwicklung der Stadt chronologisch von ihren Anfängen bis in die Gegenwart nachzuzeichnen, richtet die Schau den Blick gezielt auf ausgewählte Besonderheiten und spannende Fragen der Rudolstädter Geschichte.
Wie kam der Löwe in das grüne Schild des Stadtwappens? Ist die heutige Altstadt tatsächlich die ursprüngliche Altstadt? Und warum ließen so viele Dichter, Denker und Schriftsteller ihre Werke ausgerechnet im vergleichsweise kleinen Rudolstadt drucken? Diese und weitere Themen werden in kurzen, verständlichen Texten aufgegriffen.
Ergänzt werden die historischen Schlaglichter durch Aufnahmen und Abbildungen aus den Beständen der Historischen Bibliothek und des Stadtarchivs Rudolstadt. Besucherinnen und Besucher können damit nicht nur Wissenswertes über die Stadt erfahren, sondern zugleich historische Ansichten und Dokumente entdecken.
Durch ihren Standort am Güntherbrunnen ist die Ausstellung unabhängig von Öffnungszeiten zugänglich. Sie bietet damit die Möglichkeit, bei einem Spaziergang durch die Innenstadt ganz nebenbei in die Geschichte Rudolstadts einzutauchen.
Die Ausstellung „Stadt-Gedächtnis. Geschichte im Vorbeigehen“ ist bis zum 5. Oktober zu sehen.