Gute Nachrichten für das schnelle Internet in mehreren Ortsteilen von Rudolstadt: Nach der Insolvenz des bisherigen Bauunternehmens hat die GlasfaserPlus einen neuen Baupartner gefunden, der den Glasfaserausbau in den Ortsteilen Heilsberg, Kirchremda, Remda, Sundremda, Teichel und Teichröda fortsetzt. Es handelt sich um die MIH GmbH. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Erfahrung im Glasfaserausbau und wendet moderne Baumethoden an, um die Beeinträchtigungen für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten. Die ersten Vorbereitungen starten bereits im November, die Tiefbauarbeiten beginnen voraussichtlich im März 2027.
„Wir stehen zu unserem Ausbauversprechen und werden die Arbeiten in Rudolstadt sorgfältig und zuverlässig abschließen. Uns ist bewusst, dass die Unterbrechung für die Kommune und ihre Bürgerinnen und Bürger eine Belastung war. Wir danken für die Geduld sowie die konstruktive Zusammenarbeit und freuen uns darauf, die Menschen vor Ort mit Glasfaser zu versorgen“, sagt Uwe Plonka, Relationship Manager bei der GlasfaserPlus.
„Wir freuen uns sehr, dass die Unterbrechung ein Ende hat und GlasfaserPlus die Arbeiten mit einem neuen Partner wieder aufnimmt. Ein zukunftsfähiges Glasfasernetz ist heute eine unverzichtbare Grundlage für Rudolstadt: Es stellt sicher, dass unsere Bürgerinnen und Bürger ebenso wie unsere Unternehmen Anschluss an die digitale Welt behalten und Rudolstadt auch in Zukunft lebenswert und wirtschaftlich stark bleibt“, sagt Jörg Reichl, Bürgermeister von Rudolstadt.
GlasfaserPlus: Ein Netz für alle Telekommunikationsanbieter
In den oben genannten Rudolstädter Ortsteilen wird die GlasfaserPlus insgesamt rund 1.100 Haushalte an das Highspeed-Netz anbinden und den Bürgerinnen und Bürgern so den Zugang zu schnellem, leistungsfähigem Internet ermöglichen. Da das Unternehmen sein Netz allen Telekommunikationsanbietern zur Verfügung stellt, können Kundinnen und Kunden frei entscheiden, bei welchem Anbieter sie ihren Glasfasertarif buchen.
Das neue Netz überträgt Daten stabil und zuverlässig in Gigabitgeschwindigkeit und erlaubt Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s. Ob Homeoffice, Streaming in Ultra-HD oder Videotelefonie – mit dieser Geschwindigkeit bietet das neue Glasfasernetz ausreichend Bandbreite, damit sich auch mehrere datenintensive Anwendungen gleichzeitig ohne Einschränkungen nutzen lassen.
Kostenloser Hausanschluss während der Ausbauphase
Gut zu wissen: Die GlasfaserPlus schließt Immobilien während der Ausbauphase kostenfrei an, wenn Kundinnen und Kunden einen Glasfasertarif bei einem Telekommunikationsanbieter buchen, der das Netz der GlasfaserPlus nutzt. Da die Arbeiten dafür auf Privatgrund stattfinden, benötigt das Unternehmen lediglich die Zustimmung der Eigentümerin oder des Eigentümers. Die Beauftragung ist einfach: Interessierte buchen ihren Glasfasertarif direkt bei einem Anbieter ihrer Wahl. Mithilfe des Verfügbarkeits-Checks auf www.glasfaserplus.de können Bürgerinnen und Bürger prüfen, bei welchen Anbietern an ihrer Adresse Glasfasertarife buchbar sind.
Sichere Infrastruktur der Zukunft
GlasfaserPlus ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und IFM Investors, einem australischen Fondsverwalter, der im Eigentum von Pensionskassen steht und global Pensionsgelder in Infrastrukturunternehmen anlegt. Das Unternehmen digitalisiert den ländlichen Raum in Deutschland mit einer zukunftsfähigen Glasfaserinfrastruktur und plant, bis 2034 mehr als vier Millionen Haushalte an das Netz der Zukunft anzubinden. So stärkt GlasfaserPlus ländliche Regionen als attraktive Wohn- und Wirtschaftsstandorte für Familien, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
Über die GlasfaserPlus
Die GlasfaserPlus GmbH (www.glasfaserplus.de) ist ein Joint Venture zwischen der Deutschen Telekom und dem IFM Global Infrastructure Fund, das bis 2034 rund vier Millionen Glasfaseranschlüsse im ländlichen Raum sowie klein- und mittelstädtischen Regionen Deutschlands bauen will. Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an staatlichen Förderausschreibungen.