11.08.2025

Integration mit Herz – der Weg in die Arbeitswelt

Wie die Zusammenarbeit von Stadt Rudolstadt und Jobcenter Saalfeld-Rudolstadt aus Integration eine Erfolgsgeschichte macht.

Ein aktuelles Beispiel aus der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Saalfeld-Rudolstadt zeigt, wie berufliche Integration erfolgreich gelingen kann: Die ukrainische Geflüchtete Iryna Bilotserkovets hat durch die Teilnahme an einer beruflichen Integrationsmaßnahme den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt geschafft.

Im Juni 2024 begann Frau Bilotserkovets im Rahmen der Integrationsmaßnahme „Arbeitsgelegenheitsmaßnahme mit Mehraufwandsentschädigung“ - hier für Geflüchtete aus der Ukraine – ihre Tätigkeit in der Stadtverwaltung Rudolstadt. Während der Maßnahme war sie unter anderem im Schillerhaus und in der Stadtbibliothek eingesetzt. Dort konnte sie erste praktische Erfahrungen in der Gästebewirtung sammeln – Erfahrungen, die ihr später beim Einstieg ins Berufsleben zugutekamen.

Mit großem Engagement und Verlässlichkeit überzeugte sie in den ihr übertragenen Aufgaben. Seit dem 1. April 2025 ist Frau Bilotserkovets nun als Saisonkraft in den Bauernhäusern Rudolstadt tätig. Dort übernimmt sie verschiedene Aufgaben im Gartenbereich, unterstützt im Cafébetrieb und hilft bei Veranstaltungen mit.

Anlässlich dieses gelungenen Integrationsbeispiels besuchten der 1. Beigeordnete der Stadt Rudolstadt, Mirko Schreiber, die Fachdienstleiterin Personal, Daniela Hause-Märten, sowie die Geschäftsführerin des Jobcenter Saalfeld-Rudolstadt, Franziska Exner, Frau Bilotserkovets vor Ort in den Bauernhäusern.

„Das ist ein großartiges Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Menschen eine Chance bekommen und diese mit Herzblut nutzen“, sagte Mirko Schreiber. Auch Franziska Exner, die seit Juli 2025 das Jobcenter leitet und über zehn Jahre Erfahrung im Bereich Integration mitbringt, betonte: „Diese Erfolgsgeschichte zeigt, wie durch gezielte Unterstützung Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt geschaffen und mit Leben gefüllt werden kann.“

Derzeit werden in der Stadtverwaltung Rudolstadt weitere Maßnahmen dieser Art umgesetzt. Die positiven Rückmeldungen und Erfahrungen aus der Praxis geben Anlass dazu, sorgfältig zu prüfen, wie dieses wertvolle Angebot auch künftig fortgeführt werden kann.

Frau Bilotserkovets selbst zeigt sich auch zufrieden:
„Die Arbeit macht mir viel Spaß. Ich mag die Mischung aus Garten, Café und Veranstaltungen – und bin dankbar für die Chance, hier arbeiten zu können.“

Die Geschichte von Frau Bilotserkovets macht deutlich: Berufliche Integration kann gelingen, wenn Menschen gezielt unterstützt werden – ein Gewinn für alle Beteiligten.



von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit