Mit dem 32. Rudolstädter Altstadtfest startet morgen erneut eine der vielseitigsten Veranstaltungsreihen der Stadt: Der „Rudolstädter Sommer“ geht 2026 bereits in seine sechste Runde. Von Juni bis September laden knapp 100 Veranstaltungen dazu ein, Rudolstadt unter freiem Himmel, an besonderen Kulturorten und mit einem abwechslungsreichen Programm neu zu erleben. Wie bereits im vergangenen Jahr setzt die Reihe auf die bewährte Mischung aus Konzerten, Ausstellungen, Lesungen, Kino, Theater und besonderen Formaten für die ganze Familie.
Den Auftakt bildet in diesem Jahr das 32. Rudolstädter Altstadtfest. Vom 5. bis 7. Juni verwandelt sich die Innenstadt in eine lebendige Festmeile mit Musik, Kultur, kulinarischen Angeboten und buntem Treiben. Damit beginnt der Kultursommer dort, wo Rudolstadt besonders viele Menschen zusammenbringt: mitten in der Stadt, offen, vielseitig und einladend.
Getragen wird der „Rudolstädter Sommer“ auch 2026 von einem starken Zusammenspiel der Kulturakteure. Das Schiller-Theater Rudolstadt, die saalgärten, die Thüringer Bauernhäuser, das Schillerhaus, die Stadtbibliothek und weitere Einrichtungen gestalten gemeinsam ein Programm, das für unterschiedliche Interessen und Generationen Angebote bereithält.
Zu den frühen Höhepunkten gehört am 20. Juni das Konzert von Ganes in den Thüringer Bauernhäusern. Mit ihrem „Feen-Pop aus den Dolomiten“ bringt die Band eine besondere Mischung aus Leichtigkeit, Mehrstimmigkeit und alpiner Klangfarbe nach Rudolstadt. Nur wenige Tage später folgt am 26. Juni mit Falschgeld eine Indie-Pop-Band aus München, die im Soziokulturellen Zentrum saalgärten auftritt.
Musikalisch reicht die Reise in diesem Jahr weit über Rudolstadt hinaus. Neben Ganes stehen unter anderem Uusikuu mit glücklichen Klängen aus Finnland, La Fanfarria del Capitán mit unbändiger Lebenslust aus Argentinien, Dobranotch mit Klezmer und osteuropäischen Klangfarben, LUAS mit keltischer Seele und modernem Puls, Die Strottern mit alt-neuen Wiener Liedern, Charm of Finches aus Australien, die Marion & Sobo Band sowie die JenaBigBand auf dem Programm.
Am 17. Juni beginnt das Freiluftkino in den Thüringer Bauernhäusern mit dem Tanzfilmklassiker „Dirty Dancing“, es folgen unter anderem „No Hit Wonder“, „22 Bahnen“ oder später „La La Land“, „Amrum“ und weitere Filme unter freiem Himmel im Schillergarten. Neben bekannten Titeln gibt es dabei auch ein Wiedersehen mit Rudolstadt auf der Leinwand – etwa mit „Die geliebten Schwestern“ oder dem Film zum Rudolstadt-Festival „Wo Worte nicht hinreichen“. Literarisch wird es unter anderem in der Stadtbibliothek mit Christoph Links und Steffen Mensching, im Schillerhaus mit den „Rudolstädter Lieblingstexten“ sowie im Löwensaal mit Denis Schecks „Bestsellerbibel“.
Ein fester Bestandteil ist zudem das Theater: Das Theater Rudolstadt ist mit „Der König der Narren“, einer Komödie mit Musik nach dem Danny-Kaye-Film „The Court Jester“, vertreten. In den Thüringer Bauernhäusern sorgt der theater-spiel-laden mit dem Sommertheater „Das Gasthaus an der Themse“ nach Edgar Wallace für spannende und unterhaltsame Sommerabende.
Im Schillerhaus gibt es in diesem Sommer ein neues Angebot: Unter dem Titel „freitags singen“ lädt ein Mitsingkonzert dazu ein, gemeinsam Musik zu erleben. Dabei steht nicht das Zuhören allein im Mittelpunkt, sondern das aktive Mitmachen. Das Format ergänzt den Rudolstädter Sommer um ein niedrigschwelliges, gemeinschaftliches Angebot, bei dem Kultur unmittelbar erlebbar wird.
Besondere Akzente setzen außerdem die Angebote auf Schloss Heidecksburg. Dort stehen unter anderem Führungen und Formate zur Sonderausstellung „Stadtgeschichte – Gesammelt – Bewahrt“, ein After-Work-Fotoworkshop, Ferienprogramme für Kinder sowie Veranstaltungen rund um Handwerk, Baugeschichte und barocke Lebenswelten auf dem Programm. Auch das Jubiläum 140 Jahre Marienturm ist Teil des Rudolstädter Sommers.
„Der Rudolstädter Sommer zeigt jedes Jahr, wie vielfältig und lebendig unsere Stadt kulturell ist. Es ist die besondere Mischung aus Musik, Theater, Kino, Literatur, Geschichte und Begegnung, die diese Reihe ausmacht“, sagt Petra Rottschalk, Fachdienstleiterin Kultur, Jugend, Tourismus und Sport der Stadt Rudolstadt. „Viele Veranstaltungen finden an Orten statt, die selbst schon Atmosphäre mitbringen: in den Bauernhäusern, im Schillerhaus, auf Schloss Heidecksburg, in der Stadtbibliothek oder mitten in der Innenstadt. Genau daraus entsteht dieser besondere Sommer in Rudolstadt.“
Das vollständige Programm mit allen Terminen, Veranstaltungsorten und weiteren Informationen ist unter sommer.rudolstadt.de abrufbar. Karten für ausgewählte Veranstaltungen sind online sowie in den Tourist-Informationen erhältlich.