30.03.2026

Rudolstädter Vogelschießen Teil vom UNESCO Welterbe

Freudige Nachricht zum Stadtjubiläum

Die Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland wurde von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkannt. Mit der Entscheidung wird die Arbeit der ca. 5.600 Schaustellerfamilien und die Bedeutung der seit 1.200 Jahren gelebten Volksfestkultur gewürdigt.

„Wir sind stolz darauf, mit dem Rudolstädter Vogelschießen jetzt auch Teil vom Weltkulturerbe zu sein. Das ist ein besonderes Geschenk im Jahr des 1250-jährigen Jubiläums unserer Stadt. Das nunmehr größte Thüringer Volksfest ist mehr als ein Freizeitvergnügen. Es wurde 1722 aus der Taufe gehoben und gehört zu den traditionsreichsten und bekanntesten deutschen Events mit Schaustellerinnen und Schaustellern. Das Rudolstädter Vogelschießen ist ein zentraler Bestandteil unserer kulturellen Identität“, so Veranstaltungsreferent Frank Grünert.

Voller Tradition und Innovation, Vertrautem und Vielfalt, laden Volksfeste die Menschen bei freiem Eintritt zum Miteinander ein – ungeachtet ihres gesellschaftlichen, ethnischen, religiösen oder finanziellen Hintergrundes. Sie schaffen Identität, einen die Menschen und geben Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. „Die Aufnahme unserer Schaustellerkultur in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes ist eine große Ehre und damit ein starkes Signal für unseren Berufsstand und die Volksfeste“, sagt Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes.

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