30.03.2026

Sanierungsarbeiten an Schillershöhe und Riviera beginnen

Sicherungsmaßnahmen für Felsen und historische Betonkonstruktion – Weg bleibt bis voraussichtlich Juni gesperrt

Seit Sommer 2025 sind die Wanderwege an der Schillershöhe und der Rudolstädter Riviera wiederholt aus Sicherheitsgründen vollständig gesperrt worden. Eine Begehung durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung hatte damals eine akute Steinschlaggefahr festgestellt, die eine sofortige Sperrung notwendig machte. Ein Teil des Balkons der Schillershöhe war bereits ausgebrochen. Die betroffenen Bereiche, die bei Spaziergängern und Wanderern sehr beliebt sind, durften seitdem nicht mehr betreten werden, um Gefährdungen zu vermeiden. Geologische Untersuchungen und erste Sicherungsmaßnahmen wurden eingeleitet, um die Gefahrenlage zu beurteilen und Schutzvorkehrungen zu planen.

Nun starten am Montag, den 13. April 2026, die umfassenden Sanierungsarbeiten an der Schillershöhe. Die Bergsicherung Sachsen aus Schneeberg übernimmt die Sicherung des Felsausbruchs am Balkon sowie den teilweisen Abtrag und die Vernagelung des darüberliegenden Felsens. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Stabilität des Geländes langfristig zu gewährleisten und die Sicherheit für Besucher wiederherzustellen. Die Arbeiten an der Schillershöhe werden voraussichtlich fünf bis sechs Wochen in Anspruch nehmen.

Unmittelbar im Anschluss folgt die Sicherung eines historischen Betonblocks am Weg der Riviera. Dieser Block diente einst als Aussichtsplattform, hat sich jedoch in den vergangenen Jahren stark abgesenkt und stellt nun ein Risiko dar. Die Sanierung dieser Konstruktion wird etwa zwei Wochen dauern.

Insgesamt werden die Arbeiten voraussichtlich acht Wochen andauern. Während dieser Zeit bleibt der betroffene Weg gesperrt, da weiterhin Steinschlaggefahr besteht. Die Stadtverwaltung bittet alle Wanderer und Spaziergänger, die Sperrungen zu beachten und alternative Routen zu nutzen.

Der traditionelle Schiller-Staffel-Lauf bleibt von den Bauarbeiten unberührt und findet wie geplant statt.

Michael Wirkner | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit