Der offizielle Baubeginn für das Bauvorhaben in der Lengefeldstraße erfolgte planmäßig am 2. März 2026. Nach der Einrichtung der Baustelle sowie der Herstellung von Behelfsparkplätzen „An der Pörze“, der Ertüchtigung der ausgewiesenen Umleitungsstrecken und weiterer vorbereitender Maßnahmen – darunter Beweissicherungen und die Einrichtung eines Rettungsweges – konnte der nächste Bauabschnitt termingerecht umgesetzt werden. Seit dem 30. März 2026 ist die großräumige Umleitungsführung im Bereich der Bundesstraße in Betrieb.
Der übergeordnete Bauzeitenplan liegt vor und die vereinbarten Fristen werden derzeit eingehalten. Ein detaillierter Ablaufplan für das Jahr 2026 befindet sich aktuell in der Erstellung. Die Bauarbeiten werden durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) begleitet, da es sich um einen archäologisch sensiblen Bereich handelt. Zudem stellen eingeschränkte Zufahrtsmöglichkeiten im Baustellenbereich eine besondere Herausforderung dar. Parallel dazu erfolgt eine enge Abstimmung mit weiteren Baumaßnahmen im Umfeld des Landesrechnungshofes.
In der 14. Kalenderwoche 2026 wurden die Fräsarbeiten an der Asphaltdecke durchgeführt. Im Anschluss beginnt der Kanalbau auf Höhe des Landesrechnungshofes, der voraussichtlich sechs bis sieben Wochen in Anspruch nehmen wird. Darauf folgen die Verlegungen von Trinkwasser- und Gasleitungen (ebenfalls etwa sechs bis sieben Wochen). Anschließend erfolgen die Strom- und Medienverlegungen in den Nebenanlagen sowie die Wiederherstellung von Fahrbahn und Gehwegen.
Die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes ist bis Ende August 2026 vorgesehen. Damit wird die Debrastraße in diesem Bereich wieder für den Verkehr freigegeben.
Aufgrund der beengten Platzverhältnisse im Bereich des Landesrechnungshofes ist derzeit nur eine Tiefbaukolonne im Einsatz, die regulär innerhalb der üblichen Arbeitszeiten tätig ist. Der Auftragnehmer berücksichtigt jedoch die Anforderungen des Auftraggebers hinsichtlich einer optimalen Ausnutzung der Tageslichtzeiten sowie möglicher Samstagsarbeit. Entsprechende erweiterte Arbeitszeiten und eine parallele Ausführung von Bauleistungen werden, sobald technisch möglich, in die Bauablaufplanung integriert.
Die Verantwortlichen bitten weiterhin um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und danken allen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld.
