„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“, meinte bereits Pablo Picasso. Sie macht neugierig, öffnet den Blick für das Unerwartete und erinnert daran, dass selbst kleine Momente große Wirkung entfalten können. Ein Spiel aus Überraschung und Leichtigkeit verspricht Marcus Horn mit seinem Soloabend „Vermutlich ohne Konsequenz“ am 14. März um 19.30 Uhr im Großen Haus des Schiller-Theaters Rudolstadt. Der Schauspieler lädt sein Publikum ein zu einem einmaligen dadaistischen Abend der Performance, des Zaubers und der Betrachtung der scheinbar kleinen Dinge.
Nachdem Marcus Horn Publikum und Kritik mit zwei tragisch-ernsten Rollen in „Buddenbrooks“ und „Das Leben ein Traum“ überzeugte, zeigt der Darsteller nun eine völlig andere Seite: An diesem Abend spielt er mit der Erwartungshaltung des Publikums, verdreht das Alltägliche und inszeniert vermeintlichen Unsinn auf der Bühne. Körperkunst, Slapstick, absurd-clowneske Elemente und feine Selbstironie mit biografischen Bezügen erheben das Scheitern zur Kunstform. Ein Luftballon, ein Konfettiwurf oder ein Genickbruch werden zu Momenten skurriler Komik, in denen Marcus Horn beweist: Die Bühne beherrscht und bespielt er wie die Orchestermusiker ihre Instrumente.
Karten für die Aufführung sind erhältlich an den üblichen Vorverkaufsstellen des Theaters, auf der Website auf www.schiller-theater.de und an der Theaterkasse in der KulTourDiele, Tel. 03672/450 10 00.
