Mit einem ökumenischen Gottesdienst endet am Sonntag, 13. September 2026, die Festwoche zum Stadtjubiläum in Rudolstadt. Beginn ist um 17.00 Uhr in der Stadtkirche St. Andreas. Die Festpredigt hält Friedrich Kramer, Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.
Der Gottesdienst verbindet den Abschluss der Jubiläumswoche mit dem Tag des offenen Denkmals 2026. Dieser steht in diesem Jahr unter dem Motto "Netzwerke: Denkmale und Infrastruktur". In der Stadtkirche St. Andreas wird dabei insbesondere die Verbindung des Gotteshauses mit der Entwicklung der Stadt in den Blick genommen.
Die Stadtkirche St. Andreas gehört zu den bedeutenden historischen Bauwerken Rudolstadts. Die dreischiffige spätgotische Hallenkirche entstand in den Jahren 1463 bis 1475 durch den Umbau eines Gotteshauses, dessen Ursprünge bis in das 12. Jahrhundert zurückreichen. Eine weitere umfassende Umgestaltung erfolgte zwischen 1634 und 1636. Aus dieser Zeit stammt die frühbarocke Innenausstattung, die das Erscheinungsbild der Kirche bis heute wesentlich prägt.
Der ökumenische Gottesdienst bietet damit zugleich Gelegenheit, auf die Geschichte der Stadtkirche und ihre Bedeutung für Rudolstadt zu blicken. Als Abschluss der Festwoche setzt die Veranstaltung einen gemeinsamen Schlusspunkt unter die Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum.
